Wenn uns unsere Vergangenheit glücklich macht

Wir erschaffen uns in unserer Erinnerung unsere eigene Biografie. Mein Tipp: Wenn du dir für die Zukunft ein erfolgreiches, glückliches Leben wünscht, ist es wertvoll, die eigene Erinnerung an deine Vergangenheit zu formen.

 

Denke ich an mein Leben, macht es mich glücklich. Wie könnte dieses Glück für dich ausgesehen haben? Denke in Dekaden.

  • Ich bin eine kleine Dorfpflanze, die schon immer von der großen weiten Welt geträumt hat. Meine Kindheit auf dem Dorf war: Freiheit, Abenteuer und Lachen.
  • Ich leide darunter, nicht studiert zu haben. Oft hatte ich Minderwertigkeitskomplexe, weil mein Berufs-Umfeld in der Verlagswelt wahnsinnig gebildete Menschen waren. Ich kam mir klein vor. Trotzdem war ich mega erfolgreich! Das muss an meiner Erinnerung an eine glückliche Schulzeit liegen. Und die tausche ich gegen nichts auf der Welt ein. Ich durfte Lesen lernen! Ich war die Beste im Aufsätze schreiben! Und fortan schrieb ich einfach mein eigenes Leben.
  • Meine FamilienVorbilder waren meine Tanten, die die Welt eroberten. Und mir den Duft der Freiheit und Reiseandenken mitbrachten. Für ihre Zeit waren sie echte RoleModels. Keine andere Frau in meiner Kindheit haftete dieser süße Geruch der Abenteuerinnen an. Das wollte ich auch. Ich habe Urlaube erlebt, Orte gesehen und bin sogar Besitzerin eines riesigen Grundstücks (über 7.000 qm) in Kanada.
  • Meine Ausbildung: Meine Kindheit wurde meine Berufung: Buchhändlern. Gedankenfreiheit, Wissen ist Macht, WortReich leben. Aber das war nur der Beginn. Ich brauche ein Fernrohr um in die kleine Buchhandlung zu schauen, in der mein Weg begann. Am Ende meines AngestelltenLebens gehörte ich mit meinem Gehalt zu den oberen 10% der Einkommensgruppen in Deutschland.
  • Trotz dieser Erfolge spürte ich, dass mein Leben noch nicht ausgefüllt war. Es rumorte in mir und ich hing meinen ErfolgsJob an den Nagel. Nahm mir eine Auszeit und kam als Selbständige zurück. Wieder legte ich einen Raketenstart hin und half ausgewählten Verlags-Unternehmen Kunden zu finden und zu binden. Was ich immer schon getan hatte. Natürlich bin ich unendlich stolz auf diesen Erfolg gewesen.
  • Wie kann es denn bitte sein, dass ich wieder einmal dachte, dass ist es noch nicht. Die übliche Frage tauchte in mir auf: Wann ist es denn einmal genug, Marianne? Wann bist du endlich mal zufrieden? Meine Antwort ist heute einfach: NIE, weil es mich glücklich macht. Weil ich mein Leben liebe und genieße. Ich liebe es neue Herausforderungen zu suchen. Ich liebe es Menschen zu inspirieren. Ich liebe es, wenn "meine" Menschen IHRE Erfolge erleben und mit mit teilen. Wann lernen wir uns kennen?
  • Mein Leben in drei Sätzen:
  1. Eine, die auszog ihre Träume zu leben!
  2. Es ist nicht wichtig was du kannst, sondern was du können willst!
  3. Für mich ist es noch lange nicht genug!

Der Werbeblock, bevor es weiter geht.

 

In meiner kreativen Auszeit gab es ein Projekt, auf das ich besonders stolz bin. Nicht auf mich, sondern auf die Frauen, die Lust hatten, bei dem großen Abenteuer 30-Tage-ArtChallenge mitzumachen.

 

2018 startete ich den Aufruf, 30 Tage durchgängig an einem Projekt mitzumachen. Indem jeden Tag an einem Kunstwerk gearbeitet wird. Jede Künstlerin für sich mit dem Ziel, in der eigenen Kreativität zu wachsen.

 

Ein Teil der Werke wurde 2019 auf der Nadelwelt in Karlsruhe gezeigt. Und letztendlich entstand aus dem gesamten Projekt ein Buch, in dem 50 Frauen über ihre kreative Reise der ArtChallenge berichten.

 

Das Buch ist im SelfPublishing auf BoD erhältlich. Hier klicken.


Du möchtest mehr wissen über meine Vorbilder?

Sehr gerne. Ich habe drei Vorbilder/ Visionärinnen, denen ich viele Gedanken verdanke.

 

1. Mein künstlerisches Vorbild ist Agnes Martin.

2. Mein Lebens-Vorbild ist Mel Robbins.

3. Mein Gedanken-Vorbild ist Pippi Langstrumpf (oder war es doch Astrid Lindgren?)

 

Agnes Martin ist eine amerikanische Künstlerin, deren Bilder mich tief berührten, als ich sie im Original sah. Ein unvergesslicher Anblick, den ich gerne wiederholen möchte. Mein Lieblingszitat von ihr lautet:

When I think of art I think of beauty. Beauty is the mystery of life.

It is not in the eye it is in the mind. In our minds there is awareness of perfection.

 

Mel Robins hat mich gelehrt Entscheidungen schnell umzusetzen. Ihre 3 Sekunden Technik hat mir geholfen meine Ängste im Zaum zu halten und auf Facebook Live zu gehen. Sie stieg in den letzen Jahren großartig auf und durchlebt gerade öffentlich ihre Krise und ihren Kampf zurück ins Leben, seitdem Corona ihr die tägliche Live Sendung im Fernsehen raubte. Ich bewundere ihre Kontinuität und ihr Wachstum auf vielen Ebenen.

 

Pippi Langstrumpf verdanke ich viel. Ich danke Astrid Lindgren für dieses Buch. Mit ihr ging ich durch meine Literaturprüfung, weil ich “Über das phantastische in der Literatur" schrieb. Aber weit davor half sie mir, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist, eine riesige Plutimikation gigantischer Chancen. Mein Lieblingszitat lautet:

Ich bin mir sicher das ich es kann, ich habe es ja schließlich noch nie gemacht.

 

Meine Erfolge und Leistungen verrate ich dir ebenfalls sehr gerne:

 

1. Ich habe um meinen Ausbildungsplatz sehr gekämpft. Ich wollte Buchhändlerin werden und bin mit einem kleinen Köfferchen in JEDE Buchhandlung in Hamburg hineingegangen und habe nach einem Ausbildungsplatz gefragt. Das kleine Köfferchen habe ich als Andenken aufbewahrt.

 

2. Am Ende meiner Ausbildung durfte ich mir die Abteilung frei aussuchen OBWOHL ich die erste mündliche Prüfung total versemmelte und nicht bestand!

 

3. Mit 23 repräsentierte ich für meinen ersten Arbeitgeber die deutschen Verlage auf internationalen Messen und ging wie selbstverständlich zu den Empfängen der Deutschen Botschaft in mehreren Ländern.

 

4. Ich bin seit 41 Jahren mit demselben Mann zusammen und bald 35 Jahre mit ihm verheiratet.

 

5. Im Alter von ca. 24 Jahren schrieb ich eine Liste, für welche Verlage, ich in meinem Leben arbeiten wollte. Mit 50 konnte ich den letzten großen Haken setzen. Meine Liste der Arbeitgeber liest sich wie das Who is Who der deutschen Verlage.

 

6. Für meine Arbeitgeber habe ich Millionen-Umsätze erwirtschaftet.

 

7. Meine Gehälter als Angestellte gehörten mindestens in die Kategorie der TOP 10% der deutschen monatlichen Nettoeinkommen.

 

8. Als Selbständige schrieb ich Monat für Monat fünfstellige Rechnungen an meine B2B Kunden.

 

9. Mit 58 bin ich ausgestiegen aus der Arbeitswelt.

 

10. Mit 59 habe ich begonnen für ein soziales Projekt zu arbeiten, in dem Frauen gefördert werden, die zu den langzeitarbeitslosen Frauen in Deutschland gehören..

 

11. Als ich nun innerhalb von 6 Monaten meine Eltern verlor, begriff ich, wie wichtig es ist zu leben und das zu tun, was mir am meisten Spaß macht. Und das ist es, Frauen dabei zu unterstützen, alles im Leben für möglich zu halten. Genau wie das kleine Mädchen vom Land, das immer noch in mir zu Hause ist und weiß, dass alles möglich ist.